Schmalfilm 1.0 · für Android

Filme wie früher.
Gedreht mit dem Handy von heute.

Schmalfilm macht aus jedem Handyvideo einen echten Schmalfilm – mit Korn, Staub, Kratzern, Lichteinfall, tanzendem Bild und dem Rattern des Projektors.

Vorher · Nachher

Dasselbe Video. Fünfzig Jahre früher.

Zieh den Regler über das Bild. Links das Handyvideo, rechts das, was Schmalfilm daraus entwickelt.

Nachher: Gartenhaus im Kodachrome-Look mit Filmrahmen, Kratzern und Lichteinfall
Vorher: dasselbe Gartenhaus als normales Handyvideo
Handy Schmalfilm

Drei Looks, ein Garten

Wähle deine Epoche.

Alle drei Filme entstanden aus demselben Video – direkt in der App entwickelt, mit 18 Bildern pro Sekunde wie Super 8. Mit Ton ansehen: Das Rattern stammt vom Projektor-Modell der App.

Der Film-Look

Echtes Filmmaterial.
Bild für Bild.

Korn, Staub und Kratzer sind keine Filter, sondern Aufnahmen von echtem Film – gescannt, aufbereitet und Bild für Bild über das Video gelegt. Alles läuft im Takt der gewählten Bildrate: Bei 18 Bildern pro Sekunde springt und flackert es genau so oft wie im Projektor.

  • Jede Effektstufe einzeln an- und abschaltbar, mit eigener Stärke
  • Bildfenster echter Filme – als Filmscan mit Perforation oder als Projektion
  • Halation, Weichzeichnung, Flackern und tanzendes Bild
  • Eigene Looks speichern und als Datei weitergeben
243Farblooks in 17 Paketen
16Körnungen von 8 mm bis Super 35
37Staub & Texturen
26Kratzer, fein bis grob
27Lichteinfälle
38Bildrahmen
19Filmrisse fürs Ende
7Bildraten, 18 bis 60 fps
Kamera-Ansicht der App mit Sucher, Ambient-Reglern, Effekt-Taste und Bildraten-Rad
Aufnahme in der Pause mit blinkendem PAUSE und gelber C-Taste

Die Kamera

Filmen wie mit
einer Super-8-Kamera.

Aufgenommen wird sauber und flüssig – der Film entsteht erst danach. So bleibt der Sucher schnell wie ein optischer, und jede Aufnahme lässt sich später mit einem anderen Look neu entwickeln.

60 fps im Sucher
Flüssig wie ein Blick durchs Glas.
Stellräder
Bildrate und Format wie an einer echten Kamera.
Pause & weiter
„P“ hält an, „C“ filmt weiter – dazwischen Objektiv wechseln.
Fokus in deiner Hand
Einmal scharfstellen, danach nur per Antippen.
AE-Sperre
Helligkeit und Weißabgleich festhalten – kein Pumpen mehr.
Effekt-Taste
Donnerschlag genau im richtigen Moment.

Der Ton

Klang aus acht Jahrzehnten.

Schmalfilm klingt, als wäre mit der Technik von damals aufgenommen worden – vom Kohlemikrofon der Zwanziger bis zum Ansteckmikrofon der Achtziger. Dazu Knistern, Knacken und das Rattern des Projektors.

  1. 1920erSchalltrichterReisz-KohlemikrofonNeumann „Flasche“
  2. 1930erFrüher TonfilmRCA 44 BändchenVolksempfänger
  3. 1940erRCA 77 BändchenWochenschauShure 55
  4. 1950erNeumann U 4716-mm-NachrichtenRöhrenradio
  5. 1960erMD 421 + NagraTonbandgerätKofferradio
  6. 1970erSuper-8-TonkameraRichtmikrofonKassettenrekorder
  7. 1980erReportermikrofonAnsteckmikrofonDiktiergerät
Einstellungen für das Projektor-Rattern

Projektor-Rattern

Neun nachgebaute Projektoren – vom Heimkino bis zur Handkurbel – und 24 echte Aufnahmen. Das Rattern läuft im Takt der Bildrate, Metall oder Plastik, dumpf oder klar.

Auswahl der historischen Mikrofone nach Jahrzehnt

Mikrofon der Zeit

21 historische Aufnahmeketten mit Verzerrung, Bandbreite, Rauschen und dem „Pumpen“ alter Automatiken. Sprachprobe aufnehmen und sofort anhören.

Auswahlliste der Hintergrundgeräusche mit Vorhören

Regen, Brummen, Donner

53 Hintergrundgeräusche auf zwei Reglern, die man beim Filmen bewegt, und 17 Effekte für die FX-Taste – oder eigene MP3- und WAV-Dateien.

Ausprobieren

Probier den Look direkt hier.

Eine vereinfachte Version des Film-Looks, live im Browser. Nimm das Beispielvideo, ein eigenes Foto oder deine Kamera – es wird nichts hochgeladen, alles passiert auf deinem Gerät.

18 fps
Bildquelle
Look

Die Demo zeigt eine vereinfachte, im Browser errechnete Fassung. In der App kommen gescanntes Korn, echte Staub- und Kratzer-Aufnahmen, 243 Farblooks und Bildrahmen echter Filme dazu.

Die Geschichte

Von der Idee zur 1.0 –
an einem Tag.

Auf dem iPhone gab es sie – eine App, die Videos wie alte Schmalfilme aussehen lässt. Für Android fand sich nichts Vergleichbares. Also habe ich meine eigene gebaut: mit frei verfügbarem Filmmaterial, eigenen Tonaufnahmen und vielen Tests auf dem eigenen Handy.

Programmiert gemeinsam mit Claude, einer KI von Anthropic. Idee, Auswahl, Tests und jedes „Das klingt noch nach Holzstab, nicht nach Plastik“ kamen von mir.

  1. MorgensIdee, Recherche und die Frage: Was darf rein? Nur freie und selbst gemachte Inhalte.
  2. VormittagsHunderte Farblooks, Körnungen, Kratzer und Rahmen gesichtet, aussortiert und aufbereitet.
  3. MittagsDie App entsteht: Entwickeln, Kamera mit 60-fps-Sucher, Pause und Fortsetzen.
  4. NachmittagsTon: Projektor-Rattern aus eigenen Aufnahmen, Rauschen, Knacken, 21 historische Mikrofone.
  5. AbendsEffekt-Taste, Ambient-Regler, AE-Sperre, Anleitung – und Version 1.0.